Yǒng Rèn Liu
"Yǒng Rèn Liu


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Geboren in:

Nation:

Klasse:

Alter:


Tsumei

Cantha

Assassinin

16


Namensbedeutung: Yǒng [chin. Mutig], Rèn [chin. Klinge], Liu [ohne Bedeutung]

Story:

Yǒng Rèn Liu ist eine junge aufgedrehte Persönlichkeit die in ihren unermüdlichen Eifer schnell mal den Mund zu voll nimmt.
Ihre Eltern schickten sie schon mit sechs Jahren ins Kloster Shing Jea, da sie mit der Erziehung des kleinen quirligen Mädchens gänzlich überfordert waren.
Dort beschloss man sie nach elterlichem Wunsch, zur Assassinin auszubilden. Die Ausbildung erwies sich jedoch schwerer als erwartet, da es für Yǒng unerträglich war die Hände ruhig zu halten, still zu stehen oder einfach einmal zu schweigen.
Sie strapazierte die Nerven ihrer Ausbilderin erheblich. Während des Schattenkünste Unterrichts fiel Yǒng ständig durch ihr unaufhörliches Gebrabbel auf, in den Stunden der Meditation durch ihr Gehibble und während des Studiums zur Substanzenherstellung durch das Ablenken ihrer Mitnovizen.
So verbrachte sie nicht wenige Abende damit, auf einem Ball stehend eine Wasserschale auf dem Kopf zu balancieren – was häufig katastrophal endete und ihr somit nur noch mehr Strafarbeiten einbrachte.

Im Frühjahr ihres sechzehnten Lebensjahrs war es dann so weit, der erste Teil der Assassinen-Prüfung sollte abgelegt werden.
Großmeisterin Lee hatte sich für sie und die drei anderen Absolventen eine verantwortungsvolle Aufgabe ausgedacht, für die die vier Novizen eine geeignete und tragbare Lösung finden sollten. Diese Aufgabe bestand darin, einen Händler namens Dao Weng zu finden, ihn angemessen zu Bestrafen und den Ruf des Klosters gegenüber den Tengus wiederherzustellen.

Nun es kam, wie es kommen musste…
Die Gruppe brach also in Richtung Westen auf und entschied sich für die Abkürzung über die Berge. Nachdem sie das kleine Gebirge hinter sich gelassen hatten, sich erfolgreich an Yetis und Purpurschädel vorbei schlichen betraten sie die Provinz Kinya.
Alles hatte bis hierher gut geklappt. Yǒng war den ganzen Weg dem, noch im Kloster ernannten, Gruppenführer gefolgt… mehr oder weniger aufmerksam.
Doch als sie sich jetzt umsah, war die Gruppe verschwunden. Sie hatte doch nur kurz die wenigen Goldmünzen in ihrer Tasche gezählt… und jetzt waren die anderen weit und breit nicht zu sehen.
Nicht dass das die junge Assassinin beunruhigt hatte. So lange sie im Besitz ihrer Dolche war, konnte sie nichts beunruhigen. Na ja sie würde einfach an dieser Stelle warten, bis der Rest der Gruppe ihr Fehlen bemerkte und zurückkamen.
Yǒng setzte sich auf einen Stein, zog ihre Maske vom Gesicht und zückte ihre Dolche. Sie beobachtete die Reflektion der Sonnenstrahlen auf dem glatten Stahl. Lange konnte es nicht mehr dauern… Sie steckte die Dolche zurück, sprang auf und sah sich erst mal um. Niemand in Sicht – noch nicht. Yǒng ging ein paar Schritte, machte auf dem Absatz kehrt und ging dieselbe Anzahl der Schritte zurück. Was ließen die sich auch so lange Zeit? Es musste doch auffallen, dass ihre außerordentlichen Fähigkeiten fehlten… Es ging nicht anders!
Die Assassinin rückte sich die Maske im Gesicht zurecht,  wenn es den anderen nicht auffiel musste sie sie eben finden – für deren Wohl.
Es dauerte nicht lange. Da kamen ihre Gefährten fluchend und schimpfend an jenem Stein vorbei, auf dem Yǒng noch vor zwei Minuten gesessen hatte.
Yǒng Rèn Liu bummelte also durch das Tal, auf der Suche nach den drei verpeilten Gruppenmitgliedern. Nebenbei demonstrierte sie zwei jungen Kappas, die ihren Weg kreuzten, wie scharf ihr Dolche waren, und kam schließlich am Strand an.
Auch hier war sie allein, und es begann zu Dämmern. Es war einfach unglaublich. Wie konnte die Gruppe sie nur verloren haben.
Es würde ihr nichts anderes übrig bleiben, als am nächsten Morgen sich auf den Rückweg zum Kloster zu machen… Hoffentlich würden die anderen keine Schwierigkeiten bekommen.
So tat sie es auch. In der frühen Morgendämmerung, brach Yǒng auf und erreichte ohne größere Schwierigkeiten am frühen Mittag das Kloster.
Ganz im Gegensatz zu ihren Erwartungen, empfing Großmeisterin Lee sie nicht mit einem freudestrahlenden Lächeln: „Novizin Liu! Hier ist Euer Prüfungsergebnis!“, blaffte sie.

Schulter zuckend nahm sie die Nachricht hin, es war ja nur ein Stück Papier – allerdings nur in Yǒngs Augen.
Nach dem tobenden Wutanfall der Großmeisterin Lee, den kein Anwesender des Klosters überhören konnte beschloss Yǒng, dass es für sie besser wäre das Kloster zu verlassen.
Sie würde sich schon irgendwie durchschlagen können, in der Stadt Kaineng konnte man ihre Fähigkeiten ganz bestimmt gebrauchen.
Und während die junge Assassinin ihre wenigen Habseligkeiten zusammenpackte, bekam das Kloster von Shing Jea ungebetenen Besuch...

Fortsetzungen:

02. Die Begegnung (Anakais Story - by Eddy) 
03. Yǒngs Hoffung






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