Surì Schattenbraut
"Surì Schattenbraut

 

Geboren in:

Nation:

Klasse:

Alter:

Farntal

Cantha

Waldläuferin

27


Namensbedeutung: Surì [jap. Taschendieb]

Story: Der schwarze Moa

Der Weg war sehr anstrengend, doch endlich hatte ich mein Ziel erreicht. Es war eine kleine schmuddelige Kneipe in der Nähe des Amatzbeckens. Es wurde gerade Dunkel und ich war erleichtert, dass ich nicht in der Dunkelheit durch diese Gegend reisen musste. Schon vor der Tür des Wirtshauses drang Musik und Gegröle in meine Ohren. Widerstrebend öffnete ich die Tür. Der Qualm, der mir entgegen schwappte, war so dicht dass man ihn beinahe hätte schneiden können. Aber durch den dichten Rauch konnte ich dennoch sie nicht übersehen.

Sie tanzte auf einem der Tische an der Wand. das Gegröle welches ich draußen gehört hatte kam von der Schar von Männern, welche die Frau lautstark anfeuerten. Sie tanzte so ausgelassen und lasziv, dass es einen Zwerg in den hinteren Reihen die Schamesröte über den Bart trieb. Als sie mich erkannte hielt sie inne, sagte etwas was ich aus der Entfernung nicht verstand, und sprang geschmeidig wie eine Katze von dem Tisch - sehr zu dem bedauern des männlichen Publikums. Aus den Augenwinkeln sah ich, dass sie an die Theke schlenderte. Ich suchte mir währenddessen einen abgelegenen Tisch, sofern das in diesem kleinen Loch möglich war.


Nachdem sie mit dem schmutzig wirkenden Wirt gesprochen hatte, kam sie zu mir und setzte sich mir gegenüber. Ihre Augen glänzten verschmitzt und ihre Wangen glühten unter der schwarzen Maske die sie immer trug.
"Ihr habt einen Auftrag für mich?"
Ich nickte und als ich ihr gerade antworten wollte kam der Wirt von hinten und stellte zwei Gläser Reiswein und eine dünne Holzscheibe ab. Ich versuchte abzuwinken, doch die Frau nahm die Holzscheibe an sich und sagte: "Einen so guten Wein bekommt Ihr so schnell nicht mehr. Er wurde im Pongmei Tal angebaut und wurde extra für Lutgardis hergestellt.“
Ich konnte das Lachen unter ihrer Maske förmlich sehen. Als sie die Holzscheibe auf den Tisch legte erkannte ich die Kerben: IIII I Zwergenbier und II Reisweine. Abwesend nippte ich an dem Reiswein – er war tatsächlich köstlich.
„Nun“, nahm sie das Gespräch erneut auf. „erzählt mir doch mehr von Eurem Auftrag!“
„Also… es geht um ein Wesen, welches im Farntal sein Unwesen treibt. Es ist unheimlich aggressiv und hat schon einige Patrouillen angegriffen…“
„Ein Wesen?“
„Ja... um genauer zu sein… es muss zwei Meter hoch sein. So schwarz wie die Schatten und Krallen, die einem das Fleisch bis auf die Knochen aufschlitzen. Ich habe die Opfer gesehen. Doch niemand konnte mir genauere Angaben zu dem Vieh geben.“
„Niemand hat es gesehen?“, hakte sie nach.
„Nun ja, es gibt Leute die behaupten es gesehen zu haben, doch...“
„Und was sagen diese Leute?“
„Sie…“, ich suchte nach den passenden Worten. „Es muss Ähnlichkeiten mit einem Moa haben – einem schwarzen Moa.“
„Ein Vogel?“, ich konnte ihre Verachtung förmlich spüren. „Ich soll nach einem Vogel suchen?“
„Nun, wie ich schon sagte, er hat schon viele Leute angegriffen. Es geht hauptsächlich um den Schutz der Reisenden. Nicht jeder kann sich einen Wandermönch leisten um heil die Kurzick Wälder zu durchqueren.“, ich machte eine Kurze Pause um sie nachdenken zu lassen. „Heldengruppen, die nach ihm suchten kamen erfolglos zurück… Auch ich habe lange nach ihm gesucht… Aber niemand kennt diese Wälder so gut wie Surí Schattenbraut. Wenn Ihr ihn nicht finden könnt, wer dann?“
Surí lehnte sich zurück, und dachte einen Augenblick nach. Es schien mir dass ich die Chance ergreifen musste.
„Zudem hat Rudger mittlerweile auch schon eine gute Belohnung auf den Kopf ausgesetzt.“
„Rutger Von Heltzer?“
Ihre Stimmung war abrupt umgeschlagen. Sie hatte eine angespannte Körperhaltung angenommen und mustere mich nun kritisch.
„Was, habt Ihr mit Rutger Von Heltzer zu tun?“, ihre Stimme war so scharf wie die Dolche eines Assassinen.
„Nun äh… er gab mir den Auftrag. Aber ich gebe ihn ja hiermit an Euch ab – Er muss nichts davon erfahren…“
Sie schwieg. Und plötzlich wurde ich mir der lauten Kulisse des Wirtshauses bewusst. Ich dachte an das, was man von ihr wusste…

Surí wuchs tatsächlich im Farntal auf, denn dort hatte eine berüchtigte Räuberbande ihr Quartier. Niemand wusste genau wo. Aber sie waren vor allem dafür bekannt, dass sie die Transporte zwischen dem Haus zu Heltzer und dem Vasburg Zeughaus überfielen.
Surí war die Tochter des Hauptmannes gewesen, und somit schon als junges Mädchen immer mitten im Geschehen.
Viele Jahre wurde der Kurzick Wald von dieser Bande unsicher gemacht. Bis Graf Petrov eines Tages einen Hinterhalt plante: Schon Tage zuvor hörte man von dem großen Sicherheitstransport, der geheime Ware zum Schrein der Heiligen Anjeka bringen sollte. Wie erwartet lauerte dem Transport die Banditen auf – doch sie trafen nicht auf Ware…
Die Soldaten töteten alle, sie zerstörten das Quartier. Und niemand überlebt. Niemand außer ihr.
Keiner weiß heute wie sie damals entkommen konnte – sie war noch ein Kind. Vielleicht zeigten die Soldaten erbarmen, vielleicht zog sie sich – ihrem Namen gleich – in die Schatten zurück… Wer weiß das schon.
Damals stand sie auf der schwarzen Liste der Kurzicks. Eine Geächtete, eine Verfolgte… und heute ist sie vogelfrei…
Das verdankte sie einer Notsituation, die eines Tages im Haus zu Heltzer auftrat. Als der Boden der Kathedrale in regelmäßigen Abständen bebte und Schaufler, Bluttrinker und Dornenwölfe aus den entstandenen Löschern hervorkamen und Chaos verbreiteten. Surí Schattenbraut war es gewesen, die sich gemäß der Banditenart, Gefolgsleute um sich scharte um der Sache auf den Grund zu gehen.
Tief unter der Kathedrale stieß sie auf das Uralte Wesen: Urgoz. Mit seinem Tod, hatten die Beben ein Ende und zum Beweis brachte sie einen Ast von Urgoz‘ mit - jener Ast aus dem ihr heutiger Bogen bestand.
Das war ihr Freibrief. Seit jeher lebt sie ihr Leben, doch die Verachtung zum Haus zu Heltzer ist ihr geblieben. Es war so dumm von mir Rutger zu erwähnen…

Sie seufzte: „Wie hoch ist die Belohnung?“
„Nun es geht um meinen Ruf… Wenn ihr mir den Kopf bringt, zahle ich Euch 5 Platin und einen Beutel voll Bernsteine – mit der Garantie, dass es unter uns bleibt.“
„Einverstanden. Ich werde mich morgen in der Frühe auf machen.“
Sie zog ein Säckchen aus ihrer Tasche am Gürtel hervor, legte 2 Platin für den Wirt auf den Tisch und seufzte. Dann nickte sie mir kurz zu, und verschwand die Treppe hinauf, in die Schlafstätten.

Es war ein Gefühl, dass sie sich nicht genau beschreiben konnte, als sie die Grenze des Drazachdickicht hinter sich ließ und das Farntal betrat. Es war, als wäre sie nach Hause zurückgekehrt. Surí schalt sich für ihre Sentimentalität, und dennoch… es war lange her, dass sie hier gewesen war. Sie blieb fern der Wege und nahm damit in Kauf, auf lästige Schauflergruppen zu treffen, aber an diesem Tag schien sie Glück zu haben.
Sie war lange gegangen, doch als sie im westlichem Teil angekommen war, traf sie anstatt auf Schaufler, auf Spuren. Spuren eines großen Vogels.
Surí war einen Moment verdutzt. Man hatte ihr zwar gesagt, dass es sich vermutlich um einen Moa handelte – daran hatte sie allerdings nicht geglaubt. Es gab hier keine Moas. Nicht im Farntal, nicht im Kurzick Wald -  nicht in Cantha.
Sie kannte diese Tiere aus ihren Abenteuern in Tyria. Dort waren Moas so zahlreich wie hier Tiger. Auch als Begleiter tyrianischer Waldläufer konnte man sie manchmal sehen.
Nun, es handelte sich also tatsächlich um einen Vogel – das war leicht verdientes Geld. Da die Spuren schon älter waren folgte Surí ihnen noch eine Weile. In der Nähe eines Wasserlochs beschloss sie dann ihr Lager aufzuschlagen. Es wurde bereits dunkel, also trug sie vor dem Schlafen gehen noch Gift auf einige Pfeile auf und platzierte drei Staubfallen, für einen ruhigen Schlaf, um ihr Lager. Morgen würde sie sich auf die Jagd begeben. Mit etwas Glück, konnte sie ihr Belohnung bald abholen.

Ein Geräusch hatte sie geweckt. Es war stockfinster. Das Lagerfeuer bestand nur noch aus ein paar glühenden Kohlen. Surí stand vorsichtig auf. Die weichen Lederstiefel ließen sie fast lautlos gehen. Geschickt schlich sie sich um die Fallen herum, wich dabei herunterhängenden Zweigen aus und trat aus dem Dickicht.
Der Mond schien klar und hell und erlaubte eine deutliche Sicht in dieser Nacht. Als sie ans Ufer trat sah konnte sie ihn klar erkennen.
Der Vogel war tatsächlich viel größer als seine Verwandten in Tyria. Sein Gefieder war schwarz, glänzend und reflektierte sanft das Mondlicht. Sein greller, gelber Schnabel schien regelrecht zu leuchten und seine roten Augen funkelten wie Rubine aus Elona.
Surí ging vorsichtig in die Hocke um das Tier nicht aufzuschrecken. Hätte sie nur daran gedacht, den Bogen mitzunehmen… jetzt wäre die ideale Chance.

Reglos verharrte sie am Ufer und beobachtete den gefürchteten schwarzen Moa, wie er mit dem Wasser spritze. Dieses prachtvolle Wesen, einzigartig in diesem Wald, alleine und von allen anderen verhasst und gejagt. Ein Lächeln bildete sich auf dem Gesicht der jungen Waldläuferin. Was waren schon fünf Platin und ein Säckchen voll Bernsteinen? Surí brauchte kein Geld, es gab andere Möglichkeiten. Sie würde dieses wunderbare Geschöpf nicht töten, sein Leben nicht verschwenden wenn es eine viel bessere Lösung gab…

Hinter ihr knackte es. Surí zuckte zusammen, der Vogel stieß einen schrillen Schrei aus. Er hatte sie entdeckt, und mit einem riesigen Satz sprang er über den Fluss. Die Waldläuferin zögerte keine Sekunde in Deckung zu gehen, rannte zurück zu der Stelle an der sie ihr Lager aufgeschlagen hatte… dort wo ihr Bogen lag. Sie hatte das Lager fast erreicht, als das Tier sie eingeholt hatte. Die langen Beine brachten sein Opfer zu Fall um anschließend auf es einzutreten. Doch Surí rollte sich geschickt ab, entkam somit nur knapp den großen Krallen, stolperte jedoch nach hinten und fiel direkt neben die Glut des Lagerfeuers. Der Moa krächzte empört als er eine der Staubfallen auslöste, die Surí am Abend aufgestellt hatte. Hastig krabbelte sie einige Meter weiter, griff nach ihrem Bogen, zog einen Stachelpfeil aus ihrem Köcher und legte diesen an. Doch der Vogel sprang wie ein Befallener hin und her, also wartete sie geduldig. Erst als der Staub sich langsam legte konnte Surí erkennen, dass er sich in einer Schlinge verheddert hatte. Er schlug wild mit den Flügeln, schrie und scharrte wild mit dem freien Fuß. Surí visierte ihn an: jeden Moment musste er sich befreit haben.

Die Schlinge riss und im selben Moment ließ Surí die Sehne ihres Bogens los. Der Moa krächzte überrascht, und ergriff die Flucht. Regungslos verharrte die Waldläuferin und lauschte. Erst als sie nichts mehr hören konnte entspannte sie sich. Allerdings nur kurz, denn sie begann sofort mit dem Abbau ihres Lagers, mit der Morgendämmerung würde sie aufbrechen.

Die Blutspur war deutlich und für das geübte Auge nicht zu übersehen. Der Stachelpfeil hatten seine Arbeit getan. Doch trotzt der Verletzung kam der Moa noch erstaunlich schnell voran… oder war es Surí die trödelte? Zwei Tage war sie nun unterwegs gewesen, und heute hatte sie den Pfeil gefunden. Es konnte nicht mehr lange dauern, bis sie ihn eingeholt hatte. Und tatsächlich hatte sie recht. Am Mittag fand sie ihn. Beinahe hätte sie ihn übersehen, denn im dichten Dornendickicht war er gut getarnt. Dort lag er regungslos und ruhte sich aus. Jetzt musste sie nur noch eine geeignete Stelle zum aufstellen ihrer Falle finden.

Sie spannte ein großes, dunkles Netz zwischen zwei versteinerte Stämme in den Schatten mehrerer großer Bäume. Dann schlich sie zurück zu der Stelle, an der sich der Vogel versteckte. In Sichtweite des Dickichts ließ sie sich nieder, um auf die Dunkelheit zu warten. Sie aß ein Stück Früchtekuchen und hoffte, dass sich der Vogel nicht vor der Dämmerung aus seinem Versteck traute. Und dieses Mal hatte Surí Glück. Die Abendsonne sank langsam hinter den Baumwipfeln nieder. Die Waldläuferin machte sich bereit: jeden Moment konnte es losgehen. Sie prüfte noch einmal, ob die Seile um ihren Körper festhingen. Dann warf sie sich den Bogen über die Schulter. Ein kurzer Blick in ihre Taschen – die Vorbereitungen für die Wirbelverteidigung waren getroffen.

Vorsichtig schlich sie sich an das Dickicht heran. Als sie den Moa im Dämmerlicht erkannte führte sie die Wirbelverteidigung aus. Der Vogel ließ ein misstrauisches Pfeifen hören als er sich langsam erhob. Doch bevor er wusste wie ihm geschah sprang Surí Schattenbraut laut schreiend hervor.
Der Vogel zögerte, schien sich nicht entscheiden zu können zwischen Angriff und Flucht. War er es doch stets gewesen, der den Überraschungsmoment genutzt hatte… Doch dann entschied er sich für die Flucht. Der Moa rannte genau in die von der Waldläuferin geplante Richtung. Er war so schnell, dass Surí ihn zwischenzeitlich aus den Augen verlor, doch der laute Entsetzensschrei ließ sie ahnen, dass er in die Falle gegangen war.

Jetzt musste sie schnell Handeln: im Laufen nahm sie die Seile von ihrem Körper, sprang geschmeidig über einen umgestürzten Baum. Sie sah den Moa. Er strampelte panisch mit den Beinen und versuchte sich aus dem Netz zu winden. Surí blieb einen Moment stehen, um die Lage abzuschätzen. Der Vogel schrie und schlug mit seinen kräftigen Beinen aus. Von diesen Krallen wollte sie nicht getroffen werden.
Kurzerhand band die Waldläuferin das Ende des Seils an einen der Bäume fest, lief im sicheren Abstand einmal um das Tier herum und spannte das Seil an, als sie wieder am Ausgangspunkt angekommen war. Mit einem lauten Krächzen stürzte der Vogel zu Boden. Sofort sprang Surí auf dessen Rücken und verschnürte den Schnabel sorgfältig. Erst danach wagte sie sich den Moal aus dem Netz zu schneiden.

Es musste schon Mitternacht sein, bis er sich endlich beruhigt hatte. Er lag dar und funkelte die Waldläuferin aus seinen rubinroten Augen an. Die Frau zweifelte sogar daran, ihn jemals zähmen zu können, dennoch wollte sie es versuchen. Mit der harten aber bewährten Methode – das Hungern – würde sie sie ihn bestimmt gefügig bekommen.

Zwei Tage waren vergangen seit dem Fang. Zwei Tage Hunger für den Vogel und dennoch wehrte er sich gegen jede Kontaktaufnahme… es würde also noch ein wenig dauern. Allerdings gingen die Vorräte der Waldläuferin langsam zu neige, und sie war gezwungen neue zu besorgen. Surí verließ also am morgen des dritten Tages ihren Rastplatz und ließ den Moa sicher verschnürt zurück.
Gegen Mittag hatte sie Jagderfolg und kam mit einem Kaninchen im Schlepptau zurück an den Lagerplatz. Sie benutzte den Lockruf an den sie den Moa gewöhnen wollte, doch als sie in Sichtweite kam sah sie ein Seil auf dem Boden und der Vogel war weg…

Fluchend packte Surí Schattenbraut ihr Lager ab um den Spuren des Schwarzen Moas zu folgen. Diese waren zwar noch frisch, dennoch hatte sie an diesem Tag keinen Erfolg mehr.
Als am nächsten Morgen die Sonne über die versteinerten Baumwipfel stieg, folgte Surí weiter der Fährte, die sie jedoch bald darauf verlor.
Es war wie verhext. Nirgendwo war ein Anzeichen über den Verbleib des Moas zu fingen. Fünf weitere Tage suchte sie nach ihm – ohne Erfolg und für den sechsten Tag nahm sie sich vor die Suche abzubrechen. Der Zufall wollte es anders. Am nord-östliche Ende des Drazachdickichts stieß sie wieder auf Spuren und folgte diesen. Kurz darauf fand Surí den Moa.

Er lag am Ufer eines Bächleins. Sein Gefieder war verdreckt, er atmete schwer und seine Augen waren halb geschlossen. Als Surí vorsichtig näher kam sah sie, dass er es nicht geschafft hatte das Seil von seinem Schnabel zu streifen.
Er bewegte sich nicht als sie näher kam, zu geschwächt war er. Surí watete vorsichtig durch das kühle Bachwasser und legte eine Hand auf den gefiederten Hals – keine Reaktion.
Mit einer Handbewegung streifte sie das Seil von dem Schnabel des Vogels und träufelte ihm vorsichtig ein paar Tropfen Wasser an den Schnabelrand. Er nahm es auf.
Sie verfütterte also die Reste des Kaninchens in kleinen Stücken an ihn und es kam ihr so vor, als würden sie die roten Augen dankbar anblicken, während er immer wieder den Kopf schräg hielt.
Sie hatte nun ein kleines Stückchen Vertrauen gewonnen. Doch bis zu einen treuen Begleiter war es noch ein weiter Weg…

 





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