2013 Hexentanz Tag 1
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8. Hexentanzfestival 2013,
Losheim am See

Ich weiß gar nicht so recht, wo ich anfangen soll…
Es hat ja nun schon geschlagene 3 Tage gedauert, um alles so richtig sacken zu lassen. Irgendwie sind meine Gedanken jetzt viel geordneter. Ich erinner mich wieder und es sind nicht mehr nur unzusammenhängende Sequenzen .
Das Chaos in meinem Kopf hat sich beseitigt und jetzt halte ich es lieber doch fest, bevor die Zeit meine Erinnerungen wieder komplett verwischt.

Also: Hexentanz 2013 – Hammer Line-Up.
Es ist fast fünf Monate her, als der Veranstalter auf einer bekannten Community-Seite die Frage stellte: “Welche Headliner wollt ihr?“
Meine Antwort: „Mono inc, ASP und Eisbrecher!“
Keine vier Wochen später, wurden die letzten Bands bekanntgegeben und darunter waren Mono inc. und Eisbrecher (!). Ich konnte mein Glück gar nicht fassen und bestellte mir gleich das Ticket. Von da an begann der Countdown und das Bangen darum, dass sich mein Glück ein weiteres Male zeigen würde.
Und es war mir wieder gnädig: Bille würde tatsächlich von München für dieses einmalige Event herauf kommen können. Was sollte ich mir noch mehr Wünschen?

Lokation:
Das Freibad am Losheimer Stausee (im schönen Saarland ) ) in der unmittelbaren Nähe des Seehotels.
Gute Wahl, wie ich finde, immerhin ist Losheim geschlagene 11km von meiner Heimat entfernt – was für ein Luxus!
Das Festivalgelände fällt etwas zum See hin ab und die Bühne stand einige Meter vor dem Wasser, so dass man immer zur Bühne herab sieht. Eine super Lösung, denn so hat man auch von ganz hinten noch einen sehr guten Blick, und muss nicht unbedingt in der Masse stehen.


Wünsche für 2014:
-       Warmer Met
-       Kein Tonausfall

-      
Besseres Wetter
-       Wieder so ein geniales Line-Up!



Walpurgisschlacht 26.04.2013 

Wetter:
Morgens sonnig. Ab Vormittag bewölkt mit Regen bei ca. 11°C.

Line-Up:
13:30 Uhr    Soon
14:25 Uhr    Lord Of The Lost
15:45 Uhr    Van Canto
17:25 Uhr    The 69 Eyes
19:15 Uhr    Apokalyptischen Reiter
21:15 Uhr    Sonata Arctica

Es ist etwa 12:00h ich laufe schon nervös bei jedem kleinen Geräusch ans Fenster und spähe hinaus: Wieder kein roter Kleinwagen…
Vor etwa 2 Stunden erreicht mich die Nachricht der Münchnerin, dass das Akku ihres Navis fast leer sei und das schon bei Stuttgart! Mein persönliches Todesurteil, wäre ich in dieser Situation gewesen. Eine Stunde später dann der erlösende Anruf: Bille steht im Nachbarort und muss nur noch abgeholt werden. Das erste Hindernis ist geschafft!
Von uns aus geht es also fast nahtlos weiter nach Losheim, wo Leni und Viki bereits auf uns warteten.
Es nieselt leicht, doch noch ist meine Hoffnung auf Besserung nicht getrübt. Es muss etwa 13:30h sein und trotzdem waren die Parkplätze und Wiesen schon voll belegt. Auf der Suche nach einer Parklücke hab‘ ich mich dann auch prompt in der nassen Wiese festgefahren, wo ich ohne die Hilfe zweier männlicher Festivalbesucher wohl nicht herausgekommen wäre. An der Stelle ein herzliches Dankeschön an die Fremden!
Nun gut… Aus der Aktion hab ich gelernt und stellte mich dann dreist auf den Parkplatz des Seehotels, was rückblickend die beste Idee war!

So gegen 14:00h kommen wir dann endlich auf dem Festivalgelände an. Der Boden ist ziemlich zertreten und matschig und das schon am ersten Tag…
Nun ja, das Wetter würde sich sicherlich noch bessern…
In der dritten Reihe warteten wir dann darauf, dass Lord Of The Lost ihren Auftritt startete, ohne Viki oder Leni in der bescheidenen Menge ausfindig machen zu können.
Der Auftritt von Chris und seiner Band war kurz aber trotz technischer Probleme gut. Nun ist es auch offiziell, dass der Frontmann von den Lollies nicht Playback singt , da der Ton für einen ganzen Song ausgefallen war.

Diese technischen Störungen sollten sich noch wie ein roter Faden durch das Hexentanzfestival ziehen. Angeblich wetterbedingt… Naja, irgendwas muss es ja zum Verbessern geben .
Es folgten Van Canto. Eine „Hero Metal“-Band dessen instrumentale Besetzung lediglich ein Schlagzeug ist. Klingt seltsam? Ist es auch – aber gut!
Der Soundcheck („Dideli, dideli, dideli… *räusper*. Irgendwas stimmt nicht…”) und Bühnenaufbau ist schnell gemacht, denken wir uns. Und schon während des Wartens heizen sich die Fans gegenseitig auf. Von überall ertönt der Zuruf „Rakkatakka“, der von der Menge mit „Motherfucker“ beantwortet wird. Es erinnert ein wenig an die StS-Fangemeide und die Spannung steigt umso mehr, als wir mitbekamen, dass die Leute links von uns, extra für Van Canto aus Schweden angereist waren (wir haben sie Übrigends nach diesem Auftritt nicht mehr gesehen^^).
Die ersten Songs sehen wir uns noch aus der ersten Reihe an, dann verkrümeln wir uns ebenfalls nach hinten, um nicht von den Fans niedergemacht zu werden (sind wir bei EB auch so schlimm?^^)
Aus sicherer Entfernung verfolgten wir also den Rest des Auftritts, als wir eine sehr bizarre Bekanntschaft machten (ich muss es einfach erwähnen .)
Matze aus Dieffeln und seine rothaarige Begleitung. Beide waren in Hochstimmung, was zweifellos am Bier lag, dass er uns auch großzügig anbot. Es folgte ein amüsantes Gespräch, während seine Freundin sehr damit beschäftig war, das Bier tanzend zu verschütten.
Bei der nächsten sich bietenden Möglichkeit machten wir uns unauffällig aus dem Staub, was keinesfalls die falsche Entscheidung war, wie sich herausstellt, da wir im Anschluss auch auf Leni und Viki trafen, die sich im Wagen aufgewärmt hatten.

Der Regen tröpfelt unbarmherzig weiter, die Kleidung weicht auf, doch das ist nichts gegen den Boden! Auch während des Auftritts von The 69 Eyes regnet es munter weiter. Das Publikum wird plötzlich um einige Jahre älter, was ja kein Wunder ist, immerhin machen die 5 Jungs der Band auch schon seit 20 Jahren Musik.
Ich höre nur mit halbem Ohr hin und warte derweil sehnlichst auf den nächsten Act:

Die Apokalyptischen Reiter. Schon oft gelesen, aber nie bewusst gesehen. Doch der Auftritt war einer der Höhepunkte an Tag I. Deutsche Texte, rockiger Sound und eine gute Portion Humor (schaukelnder Keyboarder – Dr. Pest… *wtf*? ), das ist nach meinem Geschmack und so wurde meine Amazon-Wunschliste um einen weiteren Artikel erweitert.
Nach diesem Auftritt verabschieden sich Viki und Leni auch schon von uns, bis Sonntag und machten sich auf den Weg zu ihrem Auto, das fatalerweise auf der Wiese parkte .

Während Bille und ich, durchgefroren und durchnässt auf die letzte Band des Abends, Sonata Arctica, warteten, bestätigte sich meine Vermutung: Leni und Viki steckten fest und warteten darauf, vom Veranstalter aus dem Schlamm gezogen zu werden (was zum Glück von Erfolg gekrönt war).

Vom Auftritt der Band bekam ich nicht viel mit, zu sehr war ich damit beschäftig gegen die Kälte anzukämpfen. Es regnete immernoch. Die Wiese des Freibads hatte sich auf den Wegen in Matsch verwandelt – und zwar am ersten Tag schon. Das konnte ja heiter werden.

Nach ein paar Liedern von Sonata Arctica machten dann auch Bille und ich uns auf den Heimweg.
Tag I vom Hexentanzfestival war um. Und der Countdown tickte: Noch zwei Tage bis zum Meet & Greet!!!

Weiter mit Tag II

01.05.2013






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