2013 Hexentanz Tag 3
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8. Hexentanzfestival 2013,
Losheim am See

Hexentanz Tag II 28.04.2013

Wetter:
Bewölkt, kaum Nieselregen bei ca. 6°C

Line-Up:
13:30 Uhr    Lustkind
14:20 Uhr    Unzucht
15:20 Uhr    Vogelfrey
16:20 Uhr    Feuerschwanz
17:50 Uhr    Diary Of Dreams
19:20 Uhr    Ensiferum ersetz durch Varg
21:15 Uhr    Eisbrecher

Es ist so weit: Der große Tag steht an.
Vorab werden die Communitys gecheckt. Eintrag von Achim: „Der Eisbrecher ist losgeschippert“. Nur noch wenige Stunden die Vorfreude ist groß! Trotz Wetter.
Das heißt warm anziehen, denn es gibt unter keinen Umständen ein Zurück xD. Doch mit dem EB-Hoodie sind wir beide gut bedient .

Um kurz nach 13:00h sind wir bereits auf dem Gelände und suchen nach den Meet & Greet Zeiten, die noch nicht aushängen. Nur eines ist klar: Das Meet & Greet mit EB wird nur 30 Minuten dauern?!?!?! Das heißt, zeitig anstellen!
Hälse reckend machen wir uns auf zur Bühne. Ob die Jungs schon da sind? Ob Alex sich schon auf dem Gelände umsieht?? Kommt Pix zum Meet & Greet???

Der Auftritt von Lustkind ging an mir vorüber, so wie auch der von Unzucht, auf den Leni und Viki sehnlichst gewartet haben. Zu sehr bin ich mit meinen Gedanken beschäftig zu sehr abgelenkt vom Ausschau halten.
Unzucht klangen gut, doch weil sowohl Dodo wie auch Tobi bereits am Bühnenrand mit dem Aufbau beschäftig waren hab‘ ich nur mit halbem Ohr hingehört und war mehr körperlich als geistig anwesend^^.
 Nach dem Auftritt der hannover’schen Band machten wir uns gleich auf den Weg, zum Meet & Greet zu Unzucht.

Während Viki, Leni und BILLE ihre Autogramme ergatterten mimte ich die Papparazzo und genoss währenddessen den Sound von Vogelfrey, der zu uns herüber schwappte.
Bevor wir wieder das Festivalgelände betraten um uns das Ende des Auftritts der Folk-Rock Band anzusehen, während wir munter darauf los plauderten, was wir alles sagen und tun wollten, wenn wir den Jungs von Eisbrecher erste einmal gegenüber standen.
Es war eine Menge… Ob die knappe Zeit dafür ausreichen würde? .
Noch knapp 3 Stunden, dann war es so weit und noch immer keine Spur von den Jungs, beziehungsweise Alex. Würden sie erst zum Meet & Greet auftauchen?

Gegen 16:30h trennten sich unsere Wege vorerst wieder. Viki und Leni machten sich auf zum Auto und Bille und ich wollten noch in den Auftritt von Feuerschwanz ’reinsehen. Treffpunkt spätestens 18:00h Evermeet Stand!
Kurz darauf bekam ich eine Kurznachricht und traute meinen Augen kaum: Leni: „…Alex stand ewig hier herum. Chrissy war auch da. Er ist weiter gelaufen.“
Ich zeigte Bille die SMS und es brauchte keine Worte, wir verließen das Konzertgelände ohne einen weiteren Blick auf Feuerschwanz und während wir durch den Schlamm wateten rief uns noch eine Besucherin grinsend zu, die zweifellos unsere Hoodies erkannt hatte: „Der Checker ist da hinten!“
Ziemlich abrupt blieben wir stehen, als er schließlich in unserem Sichtfeld aufgetaucht war und sahen uns fragend an.

„Und nun?“
Ratloses Schulterzucken. Herzklopfen. Breites Grinsen.
Nun, Alex wäre aber nicht Alex, wenn er nicht von sich aus zu uns gekommen wäre, immerhin outete unser Outfit uns .
„Hübscher Pulli“, meint er zu mir mit seinem charmanten Grinsen.
Mehr als ein anhimmelndes Lächeln und ein „Dankeschön!“ hab‘ ich allerdings nicht 'rausbekommen und so geht er gleich weiter.
„Jetzt hab‘ ich nicht nur’n‚ schönes T-Shirt‘, sondern auch ‘nen ‚schönen Pulli‘!“, quietsch ich zu Bille, als Alex außer Hörweite ist.
„Und was machen wir jetzt?!?“
Wieder ratloses Schulterzucken.
„Dann sehen wir uns den Rest von Feuerschwanz an?“
„NEIN! Dann müssen wir an ihm vorbeigehen!“
.
Wir haben dann einen guten Moment genutzt und uns vorbei geschlichen, um uns die restliche Show von Feuerschwanz aus der Ferne anzusehen, während wir uns darüber ärgerten, dass wir Alex keines der Dinge gefragt hatten, die wir uns zuvor vorgenommen hatten! Wann würde sich je wieder eine solche Situation ergeben?
Wenige Minuten darauf, wie sich herausstellte.
Als Alex‘ durch den Schlamm watete um das Festivalgelände zu betreten entging das weder Bille noch mir. Ich glaub wir beide haben uns im selben Moment ein Herz gefasst und Alex muss es einfach gesehen haben, denn anstatt den kürzeren Weg zum Backstagebereich zu nehmen, kam er wieder auf uns zu und blieb ein paar Minuten bei uns stehen.
Ein paar selige Minuten, in dem wir ihn ein paar Infos übers Meet & Greet entlocken und ein bisschen Small-Talk halten konnten, bevor er weiter ging.
Hach ja, Alex ist toll!
Damit stand zumindest für mich fest, dass sich der Festivalbesucht, das Warten in der Kälte und das Ausharren im Regen schon gelohnt hatte!

Nachdem die Mittelalter-Parodie Band ihren Auftritt beendet hatte gingen wir zurück zum Evermeet Stand, an dem Feuerschwanz gleich Autogramme geben würden, um die sich bildende Schlange im Auge zu behalten. Die folgende Band Diary Of Dreams hatte ich schon oft gesehen und ich konnte dieses eine Mal darauf verzichten.
Neben dem Meet & Greet Stand trafen wir auch wieder auf unseren netten Bekannten von Freitag: Matze!
Sein Zustand war ähnlich dem vom Freitag (was der menschliche Körper alles mitmacht!?!?!), aber er hat uns erkannt – Respekt!
Ganz stolz berichtet er uns, dass er einem spanischen Hippie die Sonnenbrille abgekauft hat, wobei, wenn er genauer überlegt, dann war seine Frau Spanierin.
Auf die Frage, wo seine rothaarige Freundin von Freitag ist schaut er uns nur verwirrt an:
„Welche Frau?!?!?!“
„Na die rothaarige, wir dachten ihr gehört zusammen?“
„Nö.“
„Du hast ihr Bier gegeben.“
„Ich hab ihr Bier gegeben?“
„Ja.“
„War sie hübsch?“
.
Daraufhin klingelt sein Handy und er zieht erst mal das Zigarettenpäckchen aus der Hosentasche, bevor er sein Handy findet.
Matze: „Ja? Ich bin hier! Ich sitze auf‘m… am Baum!“
Bille und ich:  Lachen
Matze: „Am Baum!“
Bille: „Beim Meet & Greet Stand.“
Matze: „Aaam Baum!“ Zu uns: „Seht ihr ’ne Bank?“
Bille und ich: Lachen. Bille sieht sich um.
Bille: „Jaahaaa!“
Matze: „Sitzt da jemand?“
Bille und ich: Lachen
Bille: „Da sitzen viele!“ (Am Getränkestand)
Matze: „Sitzt da einer, der telefoniert?“
Und tatsächlich, da reckte einer mit besorgtem Blick den Kopf über die Menge.
Bille und ich:  „Ja.“
Matze: „DAS IST MEIN BRUDAAAA!“
.
Hach ja. Netter Typ! An der Stelle einen schönen Gruß an Matze aus Dieffeln .

Mit einer solchen Unterhaltung vergeht die Zeit natürlich wie im Fluge und gerade, als sich Matze von uns verabschiedet, treffen Leni und Viki wieder bei uns ein und wir stellen uns hinter die Feuerschwanz-Fans in die Schlange, um auf Eisbrecher zu warten.
Wie sich herausstellt, waren wir nicht die einzigen mit der Idee, da schon einige vor uns waren.
Und endlich ist es so weit: Die Jungs trudeln geschlossen ein und mit Chrissy im Schlepptau. Die Aufregung steigt als der Abstand zwischen uns immer kürzer wird. Ich krame Shirt und Album aus der Tasche um es signieren zu lassen und warte…
Dann stehe ich vor Rupert und leg ihm das Album hin.
Rupert: „Oh toll, du hast das mit dem Wackelbild!“
Ich: „Hmm. Sollen wir das Autogramm auf die Hülle oder ins Booklett machen?“
Rupert
: „Wie du willst.“
Ich
: *verdammt… Qual der Wahl* „Aufs Booklett.“
Rupert
: „Und für wen?“
Ich
: *Buchstabier* *bedank* *Jürgen schon mal mein T-Shirt hinleg*
Jürgen
: „Was ist das? Warst du da letztes Jahr überall?“
Ich
: „Jupp!“
Jürgen
: „1, 2, 3, 4, 5, 6… Ja, der Spruch passt“ (Zum Glück bin ich verrückt!)
Ich
: *grins* „Das ist mein neues Motto“ *Jürgen CD hinschieb* *Rupert T-Shirt geb*
Tja, und ab da hat mein Hirn wohl abgeschalten, denn ich erinner mich nur noch daran, dass ich Alex für beide Autogramme gedankt hab .
Das ist zumindest alles, an das ich mich entsinnen kann . Ich habe zum Beispiel gar nicht mitbekommen, dass Leni Fotos geschossen hat , oder wie sich Bille und Viki mit den anderen unterhalten haben.
Nur dass wir vier das pure Chaos waren und die ganze Schlange gestaut haben .
Und ich hab‘ weder Rupert willkommen geheißen, noch Achim gefragt, ob er wieder fit ist .
Aber wie sich im Nachhinein herausstellte ging‘s den anderen Mädels ja nicht anders .

Nach dem Meet & Greet sind wir dann wieder rüber zum Konzertgelände um dort den Auftritt von Varg zu sehen, die als kurzfristiger Ersatz für Ensiferum eingesprungen waren.
Dabei ging es eigentlich weniger um die Band, als vielmehr darum einen Platz in der vordersten Reihe für Eisbrecher zu sichern.
Viki und Leni vertraten sich derweil die Füße um die Kälte ein wenig zu vertreiben, die unsere Glieder versteifte. Die Jungs waren spitze, das muss ich wohl niemanden erzählen.
Als Eröffnung (Tango Intro) gab es dieses Mal auch keine Rose vom Kapitän, sondern zur Jahreszeit passend eine Osterglocke (wo er die nur geklaut hat? ) für eine der Damen in der ersten Reihe.
Der erste Track war, wie auch bei der Höllen-Tour: Exzess Express.
Es folgten Willkommen im Nichts, Antikörper und Kann denn Liebe Sünde sein.
Für Leider hat Alex dann die Eispickel ausgepackt, die ihm Dodo bei der ersten sich bietenden Gelegenheit weggeschnappt hat („Verdammt schnell der Dodo…“).
Anschließen spielten sie Amok – ich liebe diesen Titel – Metall, Prototyp, Die Engel und der Live-Klassiker Schwarze Witwe gefolgt von Heilig, Vergissmeinic (wie so schön auf Pix‘ Setlist stand ), Ohne dich und als Abschluss This Is Deutsch. Letzteres hüllte die ersten Reihen komplett in eine kühle CO2-Wolke ein… (Wie war das nochmal im Memmingen, von wegen Erstickungsgefahr?^^)
Als Zugabe wurde Verrückt und Miststück 2012 mit einem Hauch von Rock Me Amadeus gespielt. Dann erst, kam unser Schlager-Medley-Ersatz.
„Einen haben wir noch“, meint Alex, „und zwar natürlich die Biene Maja!“ Unfassbar, wie Alex es jedes Mal hinbekommt, dass die Masse der überwiegend schwarz gekleideten Besucher klassischen Schlager, oder wie in unserem Fall lauthals Biene Maja mitsingt .
Der Frontman ist begeistert: „Viele werden sich nun sicher fragen, warum das?“, sagt er ins Mikro. „Die Bienen sterben aus, also dieses letzte Lied, Die Hölle Muss Marten, ist unseren schwarz-gelben Freunden gewidmet. Nicht der FDP, und der CDU/ CSU! DEN BIENEN!“
Was für ’ne Überleitung .
Und so endet ein großartiger Tag, ein großartiges Wochenende mit einem großartigen Song!
Die Hölle muss warten!
Jungs, wir sehen uns im Pfeffelbach!


Die Ausbeute:

Die Menge lichtet sich. Bald stehen nur noch Bille und ich vor der Bühne und schauen der Crew überwältigt beim Abbau zu.
Bille (zu Sec): „Kann ich ‘ne Setlist haben?“
Security (total überzeugend: „Die spielen immer ohne Setlist!“
Bille und ich:  *irritiert drein blickend* „Ooooooh…“ *grübel*
Ich: *Hirn ratter, ratter*
Ich (zur Sec): „Moment! Er hat uns angeflunkert! Ich hab‘ Tobi eben dabei beobachtet, wie er die Setlists aufgeklebt hat!“ *hach! Ertappt!*
Security (seufzt): „Du willst ne Setlist?“

Security krabbelt hoch, reißt Pix Zettel vom Boden und überreicht ihn Bille. Hahahaaaa, triumphiert .


Fazit:

Es hätte nicht besser sein können! Gut, dass ich mich für Losheim und nicht für Riga entschieden hab‘!
Das Wetter ließ zwar zu wünschen übrig, doch die Eindrücke, die Erlebnisse und die Erinnerungen waren es Wert!
Vielen Dank an meine Begleiter: Viki und Leni, war schön euch wieder zu sehen! Und vielen Dank auch ein meine Besucherin: Bille, zum Glück verrückt!
Ich freu mich schon riesig euch wieder zu sehen !

Noch 220 Tage bis Stuttgart und ich kann es kaum erwarten!

01.05.2013






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